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Aktuelle therapeutische Anwendung

 

Stammzelltransplantation

In der medizinischen Praxis wurde die Stammzelltransplantation (hämatopoetische Stammzelltransplantation) in den 70er Jahren ein routinemässiges und sicher anwendbares therapeutisches Verfahren. Heutzutage sind mehr als 80 ernste Krankheiten in der Fachliteratur registriert, die mittels Stammzelltransplantation heilbar sind. Zum Kreise der ärztlichen Empfehlungen für die Stammzelltransplantation gehören vorwiegend das Blutbildungssystem und Immunsystem betreffende Krankheitsbilder, sowie tumorbedingte Erkrankungen und gewisse Stoffwechselstörungen.

Von der Art der Erkrankung abhängig können zur Transplantation autologe – also aus dem Organismus des Kranken stammende – oder allogene – also von anderen Menschen gewonnene - Stammzellen verwendet werden. Im letzteren Fall kann der Organspender bzw. die Person, die die Stammzellen (Knochenmark, Blut, Nabelschnurblut) spendet, ein naher Verwandter des Kranken oder eine genetisch von ihm unabhängige Person sein. Zur allogenen Stammzelltransplantation muss die HLA-Struktur (Human Leukocyte Antigen) des Organspenders und des Rezipienten bzw. der Person, bei der die gespendeten Stammzellen transplantiert werden, identisch sein. Abweichungen sind nur in ein bis zwei Untergruppen erlaubt. Für solche Transplantationen steht nur in 30-40% der Fälle ein nach HLA entsprechender Organspender zur Verfügung.
 
Mehrere Quellen der zur Transplantation verwendeten Stammzellen sind bekannt. Dazu gehören Knochenmark, zirkulierendes (peripherisches) Blut und Nabelschnurblut. Die Gewinnung von Stammzellen aus dem Knochenmark erfordert einen grösseren Eingriff als aus dem zirkulierenden (peripherischen) Blut. Zudem ist eine länger dauernde medikamentöse Vorbehandlung dafür nötig. Aus dem Nabelschnurblut hingegen können Stammzellen einfach und ohne Risiko gewonnen werden; ihre Anwendungsmöglichkeiten sind mit jenen der Stammzellen aus dem Knochenmark identisch, und sie können in tiefgekühltem Zustand lange Zeit aufbewahrt werden.