Humancell MCC Kft.

1087 Budapest, Fiumei Straße 7.

e-mail: info@humancell.eu
kundendienst: +36 (1) 323 2418
fax: +36 (1) 323 2419

slideslideslideslideslide

Nabelschnurblut-Stammzellen

Hämatopoetische Stammzellen

Seit Anfang der 80er Jahre ist bekannt, dass die Nabelschnur und Plazenta, die bei der Geburt übrigens entsorgt werden, junge Stammzellen mit bedeutenden selbsterhaltenden Fähigkeiten, die auch zur hämatopoetische Stammzelltransplantation geeignet sind, in genügender Menge und guter Qualität enthalten. Gesammelt und gefroren gelagert sind diese später zur medizinischen Anwendung geeignet. Die erste erfolgreiche Stammzelltransplantation aus Nabelschnurblut ist im Jahr 1988 durchgeführt worden. Seitdem sind weltweit mehr als zwanzigtausend Einheiten Nabelschnurblut-Präparate verwendet worden. Im Jahr 2009 begründeten Stammzellen aus Nabelschnurblut 30% aller Stammzelltransplantationen in den USA, und diese Ziffer betrug sogar 50% für Patienten jünger als 18 Jahre.

Ein Vorteil der Stammzellen aus Nabelschnurblut ist, dass man sie einfach und schnell, praktisch ohne Schmerzen und Risiko entnehmen kann. Stammzellen aus Nabelschnurblut können als noch unreife, immunologisch inaktiv Zel­len betrachtet werden. So greifen sie den rezeptiven Organismus bei der Anwendung bei einer anderen Person – auch innerhalb der Familie, zum Beispiel bei einem kranken Geschwister – weniger an. Die Stammzellen des Nabelschnurbluts sind "so alt wie die Neugeborenen", also sehr junge Zellentypen. Sie können sich sehr gut teilen und während ihrer Lebenszeit noch viele Zellen schaffen. Daneben ist ihr genetischer Bestand prinzipiell frei von Umweltschädigungen. Die Gewebestammzellen altern mit uns, obwohl ihre Teilungsfähigkeit prinzipiell unbeschränkt ist. Aber was uns schädigt kann auch die Gene unserer Zellen schädigen.

 
Die gefroren gelagerten Nabelschnurblut-Stammzellen stehen nötigenfalls sofort zur Verfügung. So muss bis zur Transplantation keine langwierige Suche nach einem geeigneten Organspender abgewartet werden, wodurch die Heilungschancen des Kranken schwinden können. Bei einer entsprechenden immunologischen Übereinstimmung können die Nabelschnurblut-Stammzellen auch für die Behandlung der Angehörigen (zum Beispiel der Geschwister) geeignet sein. Die Nabelschnurblut-Stammzellenbanken werden in der ausländischen Fachliteratur auch Familienbanken genannt. Durch die Aufbewahrung der Nabelschnurblut-Stammzellen kann ebenfalls vermieden werden, dass der gesunde Familienangehörige als Organspender belastenden Eingriffen ausgesetzt wird.